Junge Forscher der Werratalschule auf dem Siegerpodest

Auch in diesem Jahr zeigte die Werratalschule beim hessenweiten Experimentalwettbewerb „Chemie – mach mit!“ erneut ihr hohes Engagement im MINT-Bereich. Zwei Heringer Schüler konnten dabei einen beachtlichen Erfolg erzielen: Philipp Kohlhaas aus der Klasse 10R und Alexander Brill aus der Klasse 9G erreichten in einem starken Teilnehmerfeld, an dem insgesamt 1.178 Schülerinnen und Schüler beteiligt waren, den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Nur etwa zehn Prozent aller Beiträge wurden mit einem Preis ausgezeichnet – umso höher ist die Leistung der beiden Nachwuchsforscher einzuordnen.​

Die feierliche Preisverleihung fand am 17. Dezember 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt statt und bot einen würdigen Rahmen für die Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger. Neben der Übergabe der Urkunden durften sich alle ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler über eine spannende Experimentalshow freuen, in der Knalleffekte und ein farbenprächtiges Spiel von Flammen und Lösungen die Faszination der Chemie hautnah erlebbar machten. Selbstverständlich sorgte diese Vorführung für große Begeisterung unter den Anwesenden, die gleichzeitig auf anschauliche Weise vermittelte, wie spannend Chemie sein kann.

Getragen und ermöglicht wird der Wettbewerb „Chemie – mach mit“ durch eine breite Förderlandschaft. Unterstützt wird er vom Hessischen Kultusministerium, vom Fonds der Chemischen Industrie, vom Förderverein Chemie-Olympiade sowie von der Goethe-Universität Frankfurt am Main, sodass naturwissenschaftliche Bildung praxisnah gefördert und Schülerinnen und Schüler frühzeitig an forschendes Lernen herangeführt werden können.​

Besonders stolz auf den Erfolg von Philipp und Alexander zeigt sich ihre Betreuerin, Frau Miriam Strube. Sie hebt hervor, mit welchem Ehrgeiz und welcher Ausdauer die beiden an ihrer Forschungsarbeit gearbeitet haben und wie engagiert sie auch über den regulären Unterricht hinaus experimentiert und nach Lösungen gesucht haben. Die ausgezeichnete Arbeit ist im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Science Club“ entstanden, in dem naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler eigene Fragestellungen verfolgen und erforschen können – ein Engagement, das mit diesem Preis nun eine besonders schöne Anerkennung gefunden hat.

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