Junge Forscher der Werratalschule beeindrucken bei „Jugend forscht“

Große Erfolge beim Regionalwettbewerb in Melsungen – Drei erste Plätze und ein Sonderpreis für Heringer Schüler

MELSUNGEN/HERINGEN – Mit Forschergeist, Kreativität und Leidenschaft haben die Schüler der Werratalschule Heringen beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ am 21. Februar 2026 groß aufgetrumpft. Beim von B. Braun in Melsungen organisierten Wettbewerb errangen die Kinder der Arbeitsgemeinschaften „Forscherklasse“ und „Science Club“ gleich mehrere Auszeichnungen.

Ben Spieß und Jan Leon Kaiser setzten sich in der Kategorie Jugend forscht Junior – Biologie an die Spitze. In ihrem Projekt untersuchten sie, wie ätherische Öle unterschiedlicher Konzentrationen gegen Bakterien wirken können. Mit Sorgfalt planten sie ihre Versuchsreihen, führten Tests durch und werteten die Ergebnisse präzise aus – ein Erfolg, der ihnen in einem starken Teilnehmerfeld den ersten Platz einbrachte.

Ebenfalls ganz oben auf dem Siegerpodest standen Paul Kärsten und Mark Holzberg. Die beiden Jungforscher beschäftigten sich mit biologisch abbaubaren Kunststoffen aus Milchprotein. Dabei stellten sie verschiedene Varianten aus unterschiedlichen Milchsorten her und entwickelten eigene Tests, um die Qualität und Stabilität ihrer Materialien zu prüfen. Ihr innovatives Vorgehen überzeugte die Jury: Erster Platz in der Kategorie Chemie.

Auch Fabian Nemluvil und Kilian Möller zeigten mit ihrem Projekt „Müllsortieren leicht gemacht“ in der Sparte Arbeitswelt, dass Forschung praktisch und zukunftsweisend sein kann. Ihr selbstgebauter Lego-Roboter sortiert Abfälle nach Farben – eine Idee, die sie künftig so weiterentwickeln wollen, dass der Roboter auch Materialien erkennt und Kunststoffe intelligent trennt. Für diesen Ansatz erhielten sie den zweiten Platz sowie den Sonderpreis Ressourceneffizienz und Zirkularität, verliehen vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Mit einer ebenso außergewöhnlichen Idee überzeugten Thorben Meng, Bela Müller und Mika Salzmann. Ihr Projekt „Kreide aus Luft“ zeigt, wie sich aus Luftbestandteilen im halbautomatisierten Verfahren Kreide herstellen lässt, die sich sowohl als Tafel- als auch als Straßenkreide bewährt. Für diese kreative Forschungsarbeit wurden sie ebenfalls mit dem ersten Platz in der Kategorie Chemie ausgezeichnet. Die Jury bewertete die Leistungen dieser Gruppe als auch die von Paul und Mark als so besonders, dass sie sich entschied, den ersten Platz in der Kategorie Chemie doppelt zu vergeben.

Die frisch gebackenen Sieger qualifizierten sich gleichzeitig für den Landesentscheid Ende März in Kassel. Dort werden sie erneut zeigen, dass Forschergeist, Teamarbeit und Neugier an der Werratalschule großgeschrieben werden.

Die Schulgemeinschaft ist stolz auf ihre jungen Wissenschaftler, die mit ihren Projekten eindrucksvoll bewiesen haben, dass Forschung Spaß macht – und Zukunft gestalten kann.

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