Werratalschule Heringen

Informationen zum Schulstart am 27.04.2020

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, ab Montag, den 27.04.2020, findet wieder Unterricht in unserer Schule statt, allerdings nur für die Klassen 9H, 10R und die Jahrgangstufe Q 2.

Schülerinnen und Schüler, die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, sind vom Schulbetrieb befreit. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen einer Risikogruppe in einem Hausstand wohnen. 

 

 Bitte melden Sie dies mit dem Formblatt umgehend zurück (per Mail, Fax oder Post an das Sekretariat).

 

 

Es gilt strenge Hygienevorschriften einzuhalten!

 

  • Wir teilen die Lerngruppen so, dass nur maximal 15 Schülerinnen und Schüler in einem Raum unterrichtet werden.
  • Schülerinnen und Schüler sitzen an Einzeltischen (mit Abstand), Gruppenarbeit ist nicht möglich.
  • Alle Personen im Schulgebäude und im Außenbereich - auch in Pausen - müssen die Abstandsregel „mehr als 1,5m voneinander entfernt“ einhalten. Gruppenbildungen sind nicht zulässig - auch nicht in Pausen, beim Betreten der Schule oder beim Gang zur Toilette (nur einzeln zulässig)!
  • Nies- und Hustenetikette müssen beachtet werden!
  • Die Klassenräume verfügen zum häufigen Händewaschen über Seife und Papierhandtücher.
  • Auf häufiges Lüften wird geachtet!
  • In den Bussen besteht Maskenpflicht! Die Schülerinnen und Schüler sollen morgens beim Eintreffen unverzüglich die ihnen zugewiesenen Räume aufsuchen.
  • Die Schule beginnt für Lerngruppen versetzt. (Beispiel: die „halbe“ 10R beginnt um 7.45 Uhr, die andere Hälfte um 8.30 Uhr)
  • Die Einteilungen der Schülerinnen und Schüler werden noch bekanntgegeben. Die Stundenpläne finden Sie demnächst auf der Homepage.
  • Pausen finden passend zum Unterrichtsverlauf statt (keine festen Pausenzeiten).
  • Für die Klassen 9H und 10R gilt, dass der Unterricht vorrangig in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik zielgerichtet auf die Abschlussprüfungen hin abläuft. (Die Abschlussprüfungen sind auf die Zeit vom 25. bis 29. Mai verschoben.)

 

Wir freuen uns, dass der Unterricht wieder „anläuft“ und wünschen allen, dass sie gesund bleiben!

  

Gez. Arendt, Schulleiter

Einfache Mund-Nasen-Maske in 2 Minuten

Wer keine Mund-Nasen-Maske für den Alltag nähen kann, kann mit der hier gezeigten Anleitung rasch eine Maske herstellen.

Benötigt werden:

  • Küchenrolle
  • Gummiringe (Haushaltsgummis/Haargummis)
  • Tacker

 So funktioniert es:

Hände gründlich waschen. Zwei Blätter der Küchenrolle ziehharmonikaartig falten, Gummibänder einschlagen und festtackern.

Fertig!

 

Folgende Hinweise des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind zu beachten (Stand 31.3.2020):

• Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter zu anderen Menschen eingehalten werden.
• Die Hände sollten vor Anlegen der Maske gründlich mit Seife gewaschen oder desinfiziert werden.
• Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
• Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
• Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
• Die Außenseite, aber auch die Innenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollten diese möglichst nicht berührt werden.
• Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen oder desinfiziert werden (mindestens 20 bis 30 Sekunden mit Seife).

Lieber die Erde retten, als zum Mars fliegen!

- Akademieabend der Werratalschule zum Thema „Umwelt“ -

 Bereits zum siebzehnten Mal fand an der Werratalschule Heringen ein öffentlicher Akademieabend statt. Einmal jährlich präsentieren Schüler und Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe zu einem Rahmenthema selbstständig erarbeitete Vorträge aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Auch dieses Mal war die Veranstaltung gut besucht, lag sie doch zeitlich zum Glück noch vor dem allgemeinen Corona-bedingten Shutdown.

 Zum Rahmenthema „Umwelt“ boten die jungen Leute sieben fachlich hochwertige Präsentationen. Den Anfang machten Johannes Hollstein und Fabian Dehringer mit einem Thema, das etwas abseits unseres alltäglichen Umweltbegriffes einzuordnen ist. Sie gingen der gesellschaftspolitischen Frage nach, wo sich unsere politische Mitte befindet, untersuchten Wahlergebnisse und stellten fest, dass man mit einer Pauschalisierung von Wählermotiven vorsichtig sein muss.

Annalena Sauer und Ronja Kiefer beschäftigten sich in einem historischen Exkurs mit biologischen Vernichtungswaffen und fragten, ob eine von diesen ausgehende Gefahr heute unter Kontrolle sei. Immer noch sei die schottische Insel Gruinard aufgrund entsprechender Versuche mit Milzbranderregern durch die Briten im Zweiten Weltkrieg verseucht. Aber noch besorgniserregender erscheine die Tatsache, dass die Biowaffenkonvention der Vereinten Nationen aus den 70er Jahren ohne Kontrollmaßnahmen in entsprechenden Zusatzprotokollen vereinbart sei.

In den folgenden Vorträgen lag der Schwerpunkt mehr auf dem Umweltbegriff, der einem zu Zeiten der Fridays for Future-Bewegung als erstes in den Sinn kommt. Janine Stockhardt und Luca Steinert beleuchteten die Funktion des Regenwaldes als Lunge der Erde und resümierten, dass der brasilianische Präsident Jair Bolzonaro für dessen Abholzung einen hohen Schuldanteil trägt. Als Auswirkungen seien Klimabelastung, Raub der Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung sowie ein rasant zunehmendes Artensterben zu nennen. Aber auch wichtige Handelspartner Brasiliens, nämlich die USA, China und nicht zuletzt Deutschland, müssten in die Pflicht genommen werden, da auf den abgeholzten Flächen weltweit gefragte Güter wie Fleisch, Soja, Aluminium, Palmöl und Biodiesel produziert werden. Die Referenten beendeten folgerichtig ihren Vortrag mit einem Appell an uns alle, unser Konsumverhalten zu überdenken.

Maira Volkenand und Antonia Störl untersuchten die physikalische Seite des Klimawandels und erläuterten, dass dieser zwar durchaus auch auf natürliche Faktoren zurückgeht, aber aufgrund des Verhaltens der Menschen wesentlich beschleunigt werde.

Auf die Suche nach Lösungen begaben sich die folgenden Vorträge - allesamt mit dem Schwerpunkt auf der Fachrichtung Physik. Frederik Hofmann und Lukas Lingmann fragten, ob Windkraftanlagen eine zuverlässige Energiequelle seien und schlussfolgerten, dass man möglichst alle erneuerbaren Energiequellen ausbauen solle.

Jan Schwalbach und Daniel Genth zeigten Probleme auf, die sich derzeit noch bei der Entwicklung von Wasserstoffautos ergeben und zogen einen Vergleich zum E-Auto, das aber auch noch nicht ausgereift sei.

Joshua Weitz und Janos Fester stellten schließlich - nach durchaus ernst zu nehmender Untersuchung der physikalischen Bedingungen und Möglichkeiten - fest, dass eine Besiedlung des Mars für die Anwesenden noch keine Option sei, und plädierten dafür, der Rettung der Erde einen höheren Stellenwert einzuräumen.

Lorenz Jaek übernahm gekonnt die Moderation, engagierte Mitschüler und Mitschülerinnen waren für eine zuvorkommende Bewirtung der Gäste in der Pause zuständig, und Luisa Funk (Klarinette) und Maximilian Branz (Klavier) sowie Justin Müller (Gesang) sorgten für eine einfühlsame musikalische Umrahmung. Schließlich konnte man in der Pause außerdem noch eine kleine, aber feine Kunstausstellung zum Thema des Abends anschauen. (Fin)

Aktuelle Informationen

Liebe Eltern, liebe Lehrkräfte, liebe Schülerinnen und Schüler,

ich bitte um Beachtung:

Zur Minimalisierung sozialer Kontakte ruht der normale Schulbetrieb bis zu den Osterferien, auch alle Praktika oder der °girlsday° fallen in dieser Zeit aus. Am Montag (16.03.20) ist die Schule geöffnet, damit Schülerinnen und Schüler notwendige Materialien (für häusliches Lernen) und persönliche Gegenstände aus der Schule holen können. Die Schülerinnen und Schüler sollen - durch die Lehrkräfte übermittelt - Arbeitsaufträge zuhause erledigen. Die Klassenelternbeiräte bitte ich um Mithilfe bei der Übermittlung der Arbeitsaufträge der Lehrkräfte (z.B. per Mail) an alle Eltern und Schülerinnen und Schüler der Klasse. Die Klassenlehrkräfte/Tutorinnen/Tutoren sollen die Arbeitsaufträge der Fachlehrkräfte bündeln und dann den Elternbeiräten übermitteln.

Alle Lehrkräfte haben grundsätzlich gemäß ihrem individuellen Stunden- oder Einsatzplan ihrer Anwesenheitspflicht in der Schule nachzukommen. In dieser Zeit sollten - neben der Betreuung von Schülerinnen und Schülern - auch die Arbeitsblätter bzw. Arbeitsaufträge vorbereitet werden, die die ausgefallenen Stunden "ersetzen" und per Mail an die Klassenelternbeiräte versandt werden, die diese dann weiter verteilen, so dass jede Schülerin und jeder Schüler die Aufträge erhält.

In der Ruhezeit wird eine Notbetreuung bzgl. der Jahrgänge 5 und 6 gewährleistet, allerdings nur für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich, pflegerischen Bereich,  Katastrophenschutz, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Vollzugsbereich (Justizvollzug, Maßregelvollzug, vergleichbare Bereiche) sind und keine anderen Betreuungsmöglichkeiten haben. Die zu betreuenden Schülerinnen und Schüler melden sich im Sekretariat an, wenn sie an einem Tag betreut werden müssen.

Das schriftliche Abitur findet zu den vorgesehenen Terminen (dennoch) statt!

Alle Exkursionen, Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, Unterrichtsgänge, außerunterrichtliche Veranstaltungen bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020 werden abgesagt! Stornierungskosten sind zu minimieren und werden dann vom Land Hessen übernommen.

Alle Personen der Schulgemeinde, die aus - gemäß Robert Koch-Institut - Risikogebieten zurückkehren, rufe ich hiermit auf, eine 14-tägige Selbstquarantäne einzuhalten und alle Mitglieder der Schulgemeinde bitte ich, auch im privaten Bereich soziale Kontakte deutlich zu reduzieren!

Gez: Arendt, Schulleiter

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.