Werratalschule Heringen

Mitmachtag für Viertklässlerinnen und Viertklässler voller Erfolg

Am Samstag, den 20.11.2021 hat die Werratalschule ihre Türen für interessierte Viertklässlerinnen und Viertklässler geöffnet. Dabei konnten sie an unterschiedlichen Mitmachangeboten unter dem Motto „Erlebniswelt Werratalschule“ teilnehmen: Ob mit viel Energie durch den Bewegungsparcours, geschickt in Szene gesetzten Standbildern beim Theater-Angebot, gekonnten Kohlestrichen bei Höhlenmalereien oder Kreativität zum eigenen Holz-Dinosaurier, die Werratalschule hatte für jeden etwas vorbereitet. Und dabei hieß es stets „mach mit und probiere es selber aus!“ Angeleitet wurden die Viertklässlerinnen und Viertklässler durch Schülerinnen und Schüler der Werratalschule. So zum Beispiel auch durch die Forscher-AG beim Erstellen von Glibber-Schleim oder das Schulorchester beim Ausprobieren verschiedenster Instrumente.

Während die Kinder an den Angeboten ihr Können unter Beweis stellen konnten, hatten auch ihre Eltern die Möglichkeit, die Schule näher kennenzulernen. Mitglieder der Schulgemeinde führten sie durch die Werratalschule, erzählten allerhand Wissenswertes und gingen mit Freude auf die Fragen der Eltern ein.

Um sich nach dem Erlebten auszutauschen, luden Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs und der Schulelternbeirat alle Besucherinnen und Bescher zu Kaffee und Kuchen sowie Bockwürstchen ein.

Dass bei all dem stets auf Hygieneregeln geachtet werden musste, fiel bei so viel Spannendem und Leckerem gar nicht auf. Und so möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die diesen Tag mitgestaltet und ihn zu einem vollen Erfolg gemacht haben. 

Link Hersfelder Zeitung

Ausflug der Klassen 8G1 und 8G2 in den Kletterwald

Die Klassen 8G1 und 8G2 unternahmen am 7.10.2021 einen Ausflug in den Kletterwald in Bad Tabarz. Wir waren dort, da wir unser Teamwork stärken wollten. Der Weg nach Bad Tabarz war anstrengend, weil wir uns erst mit dem Bus verfuhren und dann noch ca. 15 Minuten durch den Wald laufen mussten. Manche vermuteten schon, dass wir eigentlich wandern gehen mussten, da alle festes Schuhwerk anziehen sollten. Im Kletterwald angekommen bekamen wir eine kurze Einweisung, Handschuhe und Klettergeschirre. Dann ging es endlich los. Wir konnten wählen zwischen sieben Parcours von 1 bis 22 Metern Höhe. Viele fingen mit dem Einsteiger-Parcours an, andere entschieden sich aber gleich schon für schwierige Parcours. Ein Parcours hatte einen sogenannten „freien Fall“, der 10 Meter in die Tiefe ging und der manche von uns einiges an Überwindung kostete. Bei einem anderen Parcours namens „Panorama“ mussten wir von 22 Metern Höhe an einem Tau herunterklettern. Insgesamt brauchten wir für die Parcours zwischen 30 und 50 Minuten. Trotz ein paar Missgeschicken wie zum Beispiel, dass sich ein paar von uns im Seil verfingen, sind alle wieder gesund an der Schule angekommen. Den Klassen hat der Ausflug sehr viel Spaß gemacht und es waren alle positiv überrascht von diesem tollen Tag.

Emily Hermann und Hanna Reinmüller (8G2)

Werratalschule verabschiedet sich von Carola Finke

Mit lieben Worten, Gesten und Geschenken hat sich das Kollegium am letzten Donnerstag vor den Sommerferien von seiner Kollegin Carola Finke verabschiedet. Carola Finke geht nach 35 Dienstjahren in den Ruhestand.

 Zunächst war es Schulleiter Christoph Peters, der sich an Carola Finke wandte. Finke, die als Englisch- und Deutschlehrerin tätig war, habe, so Peters, das Anwenden der Sprache in den Vordergrund des Unterrichts gerückt und damit gewusst, wie SchülerInnen am besten zu motivieren seien. Peters, der selbst Schüler von Finke war, berichtet, wie Finke eines Tages englischsprachige Gäste mit in den Unterricht gebracht habe, um den Unterricht lebensnaher zu gestalten. „Sie war ihren Schülerinnen und Schülern [stets] zugewandt, interessierte sich für sie und ermöglichte ihnen einen ganz anderen Zugang zur englischen Sprache“, erinnerte sich Peters.

 Auch Finke ließ die letzten Jahre Revue passieren. In ihrer folgenden Rede ging sie mit ihrer sehr empathischen, leicht ironischen und immer liebevollen Art auf die verschiedenen Ereignisse ein, die ihr Arbeitsleben mitgestalteten. Sie nannte die Deutsche Wiedervereinigung, die Rechtschreibreform, den G8-Umschwung und das Zentralabitur als Faktoren, die immer wieder dazu führten, Schule neu zu entdecken.

Nicht zuletzt seien es aber vor allem die innerschulischen Einflüsse gewesen, weswegen sich Finke so stark mit der Werratalschule habe identifizieren können. Finke, die im Laufe ihres Berufslebens immer Klassenlehrerin war, erwähnt lächelnd, wie viel Spaß ihr die Arbeit für die Schülerzeitung Sowieso gemacht habe. Zudem zeigten Veranstaltungen, wie das den Heringern wohl noch gut in Erinnerung gebliebene Marathon-Unterrichten für den Erhalt der Oberstufe vor einigen Jahren, dass die Werratalschule eine sehr besondere Schule sei.

Dass Finke so gut über alle Geschehnisse der WTS Bescheid weiß, kann auch auf ihre Tätigkeit im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zurückgeführt werden. Finke war seit 2001 immer mit dabei, wenn die WTS einen Akademieabend ausrichtete, ihre besten SchülerInnen beim Lesewettbewerb unterstützte oder beim SV-Turnier SchülerInnen im sportlichen Wettkampf gegeneinander antreten ließ. „Die Werratalschule hat mir im Laufe der Jahre eine Heimat gegeben“, so Finke. „Ich bin stolz, dass diese Schule so viel zustande gebracht hat und bringt.“

 Um Finke zu zeigen, welch geschätzte Kollegin sie für das Kollegium darstellt, bedankten sich die Fachschaften Englisch und Deutsch sowie der Personalrat anschließend mit kleinen Präsenten bei Finke. Auch das Kollegium sagte in einem Gedicht Danke für die tolle Zusammenarbeit.

 Die gesamte Werratalschule wünscht Carola Finke sowie Maria Brell und Benjamin Schindelmann, die ebenfalls die WTS verlassen und an einer anderen Wirkungsstätte tätig sein werden, auf diesem Wege noch einmal alles Gute für die Zukunft!

Studienfahrt nach Berlin schafft unvergessliche Momente

Glücklich kamen die Schülerinnen und Schüler der Werratalschule am 08.10.2021 von ihrer Studienfahrt zurück. Der Abschlussjahrgang Q3/4 hat die Woche vom 04.10.2021 in Berlin verbracht und konnte in dieser Zeit nicht nur Wissenswertes über die Stadt erfahren, sondern auch den internationalen und offenen Charakter Berlins kennenlernen.

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler bereits vor gut einem Jahr für Südfrankreich als Ziel ihrer Abschlussfahrt entschieden hatten, konnte noch keiner ahnen, dass kurze Zeit später das Reisen außerhalb Deutschlands für Schulklassen pandemiebedingt nicht mehr möglich sein wird. Entsprechend planten die 42 Schülerinnen und Schüler kurzerhand mit ihren Tutoren Markus Linß und Julia Schaub um. Neues Ziel: Berlin.

 Dass aber auch Berlin durchaus charmant sein kann, wurde den Schülerinnen und Schülern bereits am ersten Tag klar. Da sie den Nachmittag frei gestalten konnten, erkundeten sie eigenständig die Innenstadt Berlins und kamen schnell ins Gespräch mit Einheimischen.

Aber auch die ereignisreiche Vergangenheit Berlins bot zahlreiche Erkundungsmöglichkeiten. So konnte die Gruppe am Dienstag bei einer Stadtrundfahrt mit anschließendem Besuch des Mauermuseums in die Geschichte der Stadt eintauchen. Diese Reise durch die Zeit wurde am Mittwoch digital vervollständigt. Beim TimeRide hieß es VR-Brille aufsetzen und die Berliner Stadtgeschichte mit eigenen Augen neu entdecken.

Darüberhinaus kamen auch Biologie-Freunde während der Fahrt auf ihre Kosten. Ob im Zoologischen Garten, wo schon Erdmännchen, Nashörner und Pandabären darauf warteten, näher betrachtet zu werden – oder in der Körperwelten-Ausstellung, in der der menschliche Körper aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden konnte, immer war zu spüren, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit vollem Elan an den Programmpunkten beteiligten. „Wir freuen uns für die Schülerinnen und Schüler, dass solche Fahrten wieder möglich sind“, berichten die Tutoren Linß und Schaub. „Abschlussfahrten gehören doch zum Schulleben dazu und werden ein unvergessliches Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler sein.“

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