Werratalschule Heringen

Berechtigter Stolz auf das Erreichte!

- Abiturientinnen und Abiturienten der Heringer Werratalschule wurden feierlich verabschiedet –

 Ein entscheidender Lebensabschnitt ist für 48 Abiturientinnen und Abiturienten der Heringer Werratalschule zu Ende gegangen. In einer pandemiekonform gestalteten Veranstaltung in der Großsporthalle Heringen, die aber einen durchaus feierlichen Charakter aufwies, wurden ihnen von ihren Tutorinnen Isabelle Leiter-Münch und Katja Riedel sowie von Schulleiter Christoph Peters und Studienleiter Jörg Morge ihre Abschlusszeugnisse überreicht.

Peters zitierte in seiner Begrüßung den Bundespräsidenten Walter Steinmeier mit den Worten „Aufs Können, nicht aufs Zweifeln kommt es jetzt an“, da dieses Motto die Situation des Abiturjahrgangs 2021 besonders gut treffe und die jungen Leute diese Herausforderung mit Disziplin und Solidarität angenommen und erfolgreich gemeistert haben. Alle haben das Abitur bestanden, und „wenn Sie jemals jemand als Corona-Jahrgang bezeichnen sollte, ist das kein Makel, sondern ein besonderes Prädikat“, lobte er. Peters verdeutlichte, dass die Zukunft weder den Pessimisten noch den Optimisten gehöre, sondern den „smarten Realisten“ und er gab den Rat: „Konzentrieren Sie sich aufs Können, nicht aufs Zweifeln“.

Auch in den folgenden Grußworten wurde immer wieder anerkennend hervorgehoben, wie gut die Abiturient*innen mit den Einschränkungen der letzten 16 Monate umgegangen seien. Dem herzlichen „Glück auf!“ des Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke schlossen sich Bürgermeister Daniel Iliev, die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz sowie Sven Kalla vom Schulelternbeirat, Carmen Brandes vom Schulförderverein und Alexander Macheledt von der Schülervertretung an. Künholz betonte dabei: „Ihre Ideen und Ihr Durchhaltevermögen wird unsere Gesellschaft noch benötigen“ und Brandes ermutigte: „Sucht nicht nach dem, was ihr nicht habt, sondern seid stolz auf das, was ihr erreicht habt“.

Tutorin Isabelle Leiter-Münch zitierte zunächst aus einem bekannten Lied die Zeilen „Die guten Zeiten, die sind jetzt“ und beleuchtete anschließend in ihrer an die Mitglieder beider Tutorengruppen gerichteten sehr persönlichen Rede die Frage, wie „social distancing“ deren Leben beeinflusst habe - in einer Zeit, in der Nähe und Zusammenarbeit doch so wichtig seien. Sie erklärte, dass den jungen Leuten viel abverlangt worden sei, zeigte aber auch interessante Bezüge zum Deutschunterricht der Oberstufenzeit auf. So habe man bei der gemeinsamen Lektüre von Kafkas „Verwandlung“, Goethes „Faust“ und Juli Zehs “Corpus Delicti“ das Thema „social distancing“ bearbeitet. Leiter-Münch betonte, dass aktuell das „social distancing“ Leben rettet. Auch wenn das natürlich nicht mathematisch quantifizierbar sei, dürften sich die jungen Absolventen durchaus als Lebensretter fühlen.

In einer teils bewegenden, aber auch amüsanten Rede ließen Maira Volkenand und Lorenz Jaek ihre Schulzeit von der Einschulung mit Zuckertüte bis zum Abitur Revue passieren und zeigten vor allem auch, wie sie in der Oberstufe zusammengewachsen seien. Sie bedankten sich bei ihren Lehrern und Lehrerinnen mit Rosen und individuellen Kursfotos, wünschten dem gesamten Jahrgang alles Gute für die Zukunft und attestierten sich: „Wir können uns nun auf den Weg in die Welt machen.“

Mit zwei einfühlsam dargebotenen Klavierstücken sorgte Maximilian Branz aus dem Abitur-Jahrgang 2020 für eine besonders feierliche Stimmung und demonstrierte zudem seine Verbundenheit zu seiner ehemaligen Schule. Musikalische Akzente setzte ebenfalls Abiturient Justin Müller mit seinen zwei engagierten Liedvorträgen, die - wie er eingangs selbst erläuterte - thematisch auf den Anlass abgestimmt waren. So hieß es darin beispielsweise „a lesson learnt in time“ und „Don’t give up on us.“

Im Rahmen der Feier erhielten auch die Absolventen der Ausbildung zu Chemisch-Technischen Assistenten (CTA) ihre CTA-Zertifikate und Abschlusszeugnisse aus den Händen ihrer Klassenlehrerin Ilona Osan von den Beruflichen Schulen Obersberg - Außenstelle Heimboldshausen und des Schulleiters der Werratalschule, Christoph Peters. Die acht ehemaligen Schüler und Schülerinnen der Werratalschule hatten ihr Abitur schon im vergangenen Jahr abgelegt. Es handelt sich um Lisa Marie Ehling, Laura Fiedler, Niklas Glock, Leon Lindenlaub, Nico Pfalzgraf, Elischa Ries, Tom Strombach und Lukas Wehnhardt. Laura Fiedler wurde außerdem von der Gesellschaft Deutscher Chemiker für den besten CTA-Abschluss geehrt.

Auch im Rahmen der Ausgabe der Abiturzeugnisse wurden diverse Absolventen ausgezeichnet. Maira Volkenand wurde vom Schulförderverein für das beste Abitur mit der Traumnote 1,0 geehrt und außerdem von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung für herausragende Leistungen in Mathematik-Abitur und von der Landeskirche Kurhessen-Waldeck für besondere Leistungen im Abitur im Fach Religion. Diese Ehrung nahm stellvertretend Pfarrer Dr. Thorsten Waap vor und zeichnete damit ebenfalls Lea Frodermann, Larissa Kaczor, Theresa Rudolph, Janine Stockhardt, Anne Möller, Luca Joel Steinert und Hannah Wehner aus. Johannes Hollstein erhielt einen Preis für das beste schriftliche Abitur im Fach Geschichte, ausgelobt von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg. Von der Gesellschaft Deutscher Chemiker wurden Lorenz Jaek und Jan Schwalbach für jahrgangsbeste Leistungen im Fach Chemie ausgezeichnet und von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft Theresa Rudolph für ebenfalls beste Leistungen im Fach Physik.

Außerdem ehrten Bürgermeister Daniel Iliev stellvertretend für Staatsminister Michael Roth Lea Frodermann und Thorsten Warnecke Justin Müller. Beide hatten sich durch besonderes soziales Engagement hervorgetan. (Fin/Fotos: Kröhl)

 

Die Abiturientinnen und Abiturienten der Werratalschule Heringen:

Niclas Heinrich Bachmann, Sofie Bock, Florian Deringer, Niklas Diehl, Amelie Elges, Selina Engler, Janos Fester, Lion Jürgen Fischer, Lea Frodermann, Luisa Funk, Daniel Genth, Fabian Gruner, Dennis Güler, Frederik Hofmann, Johannes Hollstein, Lorenz Jaek, Alexandr Kaczor, Larissa Kaczor, Annalena Mareille Kamm, Larissa Klotzbach, Jonas Knierim, Philipp König, Lukas Nils Lingmann, Anne Möller, Justin Müller, Maximilian Patrice Müller, Kevin Preis, Maximilian Richter, Sidonie-Marie Rommel, Theresa Rudolph, Jan Schwalbach, Yara Siegmund, Cara Anna Sippel, Paula Klaudia Söllner, Raphael Sömmer, Luca Joel Steinert, Janine Stockhardt, Felix Strube, Johanna Thomas, Janina Trautmann, Maira Volkenand, Delina Völker, Eliza Vollmer, Hannah Wehner, Jan-Luca Wehner, Joshua Weitz, Paula Wenk und Simon Werner

Viel fürs Leben gelernt!

- Verabschiedung der Mittelstufenabsolventen von der Werratalschule Heringen –

 Wegen unsicherer Wetterprognosen wurde die Entlassungsfeier des Haupt- und Realschulabschlusses an der Werratalschule Heringen in die Großsporthalle verlegt, wo die Absolventen in Dreigruppen mit je maximal zwei vorher angemeldeten Familienangehörigen saßen. Durchweg war die große Erleichterung und Freude zu spüren, dass diese umsichtig und pandemiekonform organisierte Veranstaltung möglich war und einen so feierlichen Rahmen für einen äußerst wichtigen Tag im Leben der jungen Leute darstellte.

In seiner Begrüßung griff Schulleiter Christoph Peters die Herausforderungen des vergangenen Jahres auf. Er stellte fest, dass es für die Absolventen zwar viele Einschränkungen, aber - zwar notgedrungen - doch auch wichtige Erfahrungen mit sich gebracht habe, zum Beispiel aus Solidarität für andere die Masken zu tragen. Peters betonte: „Ihr habt viel fürs Leben lernen können. Nun liegt es an euch, diese Erfahrungen auch in eurer Zukunft umzusetzen und weiterhin den Wert von Achtsamkeit und Solidarität zu schätzen.“ Er appellierte an die jungen Leute, künftig eigenverantwortlich das Positive in den Blick zu nehmen und bei Problemen nicht nach Schuldigen, sondern nach Lösungen zu suchen.

Seinen Glückwünschen und dem herzlichen Dank an Eltern und Lehrkräfte schlossen sich auch Landtagsabgeordneter Torsten Warnecke, Bürgermeister Daniel Iliev, Bettina Wenk vom Schulelternbeirat, Carmen Brandes vom Schulförderverein und Alexander Macheledt von der Schülervertretung in ihren Grußworten an. Warnecke verlieh zudem seiner Hoffnung Ausdruck, dass die jungen Bürger mündig und kritisch mit der Vielfalt der heutigen Nachrichten umgehen, und Iliev wünschte sich, dass sie der heimatlichen Region mit ihren vielfältigen wirtschaftlichen Möglichkeiten verbunden bleiben. Wenk, Brandes und Macheledt einte in ihren Abschiedsworten vor allem das Vertrauen in die Stärke der Abgänger und Abgängerinnen, ihre Zukunft zu meistern.

Nachdem Chantal Retzlaw den Dank der Abschlussklasse 9H an ihre Lehrkräfte zum Ausdruck gebracht hatte, ließ Klassenlehrer Mario Finger die Zeit mit seiner Klasse Revue passieren. Er stellte seine Worte mit einem gewissen Augenzwinkern unter das Motto „Ich habe euch geschafft. Ihr habt mich geschafft. Es ist geschafft.“ Bei aller darin verborgenen Kritik zeigte er sich aber auch überzeugt davon, dass in jedem Einzelnen die Fähigkeiten steckten, die es ihm ermöglichten, im Leben zurechtzukommen. Der Grundstein sei mit dem Abschluss an der Werratalschule gelegt, „für alles Weitere seid ihr jetzt selbst zuständig.“

Julia Lange und Samira Walter aus der Abschlussklasse 10R beschrieben in ihrer Abschiedsrede viele gute Seiten ihrer Schulzeit, vor allem auch, dass sie zu einer besonders starken Gemeinschaft zusammengewachsen seien. Im Rahmen ihres Dankes an alle ihre Lehrkräfte hoben sie besonders Katja Semmelroth hervor: „Wir hätten uns keine bessere Klassenlehrerin wünschen können. Sie hat uns gezeigt, was wir wirklich wert sind.“

Von der augenscheinlich gerührten Semmelroth folgten bewegende Abschiedsworte, in der sie die Aussagen ihrer Vorrednerinnen aufgriff. Sie zeigte den Weg auf, wie sich im Laufe der Jahre ihre Schützlinge füreinander öffneten und wie sie dabei ihre jeweiligen eigenen Stärken erkannten und anerkannten. „Jeder von euch hat Fußspuren hinterlassen, bei den Mitschülern und Mitschülerinnen und natürlich auch bei mir. Ich bin stolz auf euch!“, bekannte Semmelroth. Sie schloss mit den Wünschen: „Bleibt mutig und offen. Vertraut euren Mitmenschen und natürlich euch selbst!“

Besonders gewürdigt wurden Julia Lange für ihre besonderen Leistungen und Samira Walter für ihr soziales Engagement.

Die von Thomas Hohlbein, weiteren Lehrkräften und dem Technikteam aus der Schülerschaft organisierte Feier erfuhr durch die von Oberstufenschülerin Amelie Trieschmann einfühlsam gespielten Liedbeiträge auf dem Klavier eine besonders feierliche Stimmung. (Fin; Fotos: Kröhl)

 

Hier die Abgänger und Abgängerinnen der Hauptschule: Rey Anaya Sanchez, Pascal Anders, Jana Ballhaus, Leon Balzer, Carlos Gocek, Husban Hussain, Luca Köhl, Antonia Neumann, Max Nickel, Ben Pawlack, Chantal Retzlaw, Hasmit Sidhu Kaur, Luca Trieschmann und Daminik Weigel

 

Und hier die Absolventen der Realschule: Mailin Yaelle Baade, Jenny Patrizia Becker, Hugo Benedikt Bommer, Selina Tatjana Dwornitzik, Emely Gebauer, Tia Noelle Gehrke, Leonid Geßler, Sana Habibi, Luisa Hotzel, Iqra Hussain, Leo Alexander Katzmann, Leon Ralf Kopper, Emily Kowalsky, Julia Lange, Phileas Radick, Celina Ramona Schäfer, Carolin Schaub, Vanessa Schwankl, Samira Walter, Lisa Weber, Madleen Weigel und Lara-Sophia Zimmermann.

 

Werratalschule verteidigt Gütesiegel

- Erneute Auszeichnung der Schule für vorbildliche Berufs- und Studienorientierung -

 Kürzlich wurde die Werratalschule Heringen zum dritten Mal mit dem „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“ ausgezeichnet. Dieses Zertifikat bescheinigt der Schule, dass sie ihre Schüler und Schülerinnen hervorragend in diesem für sie so wichtigen Bereich betreut. Die einzelnen Maßnahmen erstrecken sich vom individuellen Prozess der Berufsorientierung und -beratung über die Kompetenzfeststellung sowie vielerlei praktische Erfahrungen bis hin zum Bewerbungstraining. Dabei werden auch in besonderem Maße außerschulische Kooperationspartner mit eingebunden. Die Werratalschule erhielt 2014 zum ersten Mal dieses Gütesiegel. Regelmäßig müssen sich die so ausgezeichneten Schulen jedoch im Prozess einer sogenannten Rezertifizierung den strengen Qualitätskontrollen durch die Jury des Gütesiegelbüros stellen. Das gelang der Schule im Jahr 2017 und nun zum zweiten Mal.

Bereits zu Beginn des vorigen Schuljahres bewarb sich die Schule um diese zweite Rezertifizierung. Katja Semmelroth, Koordinatorin für Berufs- und Studienorientierung im Gymnasialzweig und der gymnasialen Oberstufe, stellte im Vorfeld umfangreiche Bewerbungsunterlagen zusammen und übermittelte sie an das Gütesiegelbüro. Nachdem die Schule daraufhin zum sogenannten Audit, also der Qualitätsprüfung, zugelassen wurde, organisierte sie den aufwendigen Prozess an der Schule. Dabei wurde sie unterstützt von ihrer Kollegin Karina Götzschel, der Koordinatorin für den Haupt- und Realschulzweig, sowie von Schulleiter Christoph Peters, selbst viele Jahre in diesem wichtigen Bereich der Schule tätig.

Mehrfach wurde der Audit-Termin Corona-bedingt verschoben und fand schließlich in digitaler Form statt. „Das stellte zwar eine besondere Herausforderung dar, funktionierte aber reibungslos“, berichtet Semmelroth erfreut. In Videokonferenzen interviewten die Auditoren Schülergruppen der Abgangsklassen des Haupt- und Realschulbereichs sowie mehrere Oberstufenschüler, die im Jahr 2022 ihr Abitur ablegen werden. Sie konnten in diesen Interviews ihren eigenen Berufsorientierungsprozess reflektieren und dabei erkennen, wie die Schule sie dabei durchgängig gefördert und unterstützt hat. Außerdem führten die Auditoren telefonische Interviews mit einer Auswahl von externen Kooperationspartnern der Schule (Bundesagentur für Arbeit, Kreishandwerkerschaft, K+S) sowie mit Vertretern der Elternschaft durch und tauschten sich in weiteren Videokonferenzen mit Semmelroth, Götzschel, weiteren für Berufsorientierung verantwortlichen Lehrkräften und Schulleiter Peters aus.

Im sogenannten Auditprotokoll, auf dessen Grundlage die Jury die Rezertifizierung beschloss, wird der Werratalschule eine „herausragend gelebte Berufsorientierung durchgängig in allen Jahrgansstufen“ bescheinigt. Hervorgehoben werden die guten schulischen Angebote, die lebendige Kooperation mit externen Partnern, das große Engagement der zuständigen Kolleginnen und die exzellente Orientierung der Schule im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), die nicht zuletzt auf die Zusammenarbeit mit K+S zurückgeht.

Wenn auch dieses Jahr keine feierliche Zeremonie der Gütesiegelverleihung stattfinden kann, freut sich Schulleiter Christoph Peters - hier abgebildet mit einigen beteiligten Jugendlichen aus der Oberstufe (von links: Alexander Macheledt, Lena Diel, Timon Ruckel, Louisa Kelmendi) sowie den beiden Koordinatorinnen, Karina Götzschel (vorne) und Katja Semmelroth (hinten) - sich sehr über den Erfolg und sieht darin eine große Motivation, die erfolgreiche Arbeit weiterzuführen. (Fin)

Jahreshauptversammlung Schulverein

 

Sehr geehrte Mitglieder des Schulvereins,

bitte beachten Sie die Einladung zur Jahreshauptversammlung am 14.07.2021.

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