Werratalschule Heringen

+++Bitte beachten Sie die Mitteilung unter Aktuelles+++      

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Aktuelle Informationen

Liebe Eltern, liebe Lehrkräfte, liebe Schülerinnen und Schüler,

ich bitte um Beachtung:

Zur Minimalisierung sozialer Kontakte ruht der normale Schulbetrieb bis zu den Osterferien, auch alle Praktika oder der °girlsday° fallen in dieser Zeit aus. Am Montag (16.03.20) ist die Schule geöffnet, damit Schülerinnen und Schüler notwendige Materialien (für häusliches Lernen) und persönliche Gegenstände aus der Schule holen können. Die Schülerinnen und Schüler sollen - durch die Lehrkräfte übermittelt - Arbeitsaufträge zuhause erledigen. Die Klassenelternbeiräte bitte ich um Mithilfe bei der Übermittlung der Arbeitsaufträge der Lehrkräfte (z.B. per Mail) an alle Eltern und Schülerinnen und Schüler der Klasse. Die Klassenlehrkräfte/Tutorinnen/Tutoren sollen die Arbeitsaufträge der Fachlehrkräfte bündeln und dann den Elternbeiräten übermitteln.

Alle Lehrkräfte haben grundsätzlich gemäß ihrem individuellen Stunden- oder Einsatzplan ihrer Anwesenheitspflicht in der Schule nachzukommen. In dieser Zeit sollten - neben der Betreuung von Schülerinnen und Schülern - auch die Arbeitsblätter bzw. Arbeitsaufträge vorbereitet werden, die die ausgefallenen Stunden "ersetzen" und per Mail an die Klassenelternbeiräte versandt werden, die diese dann weiter verteilen, so dass jede Schülerin und jeder Schüler die Aufträge erhält.

In der Ruhezeit wird eine Notbetreuung bzgl. der Jahrgänge 5 und 6 gewährleistet, allerdings nur für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich, pflegerischen Bereich,  Katastrophenschutz, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Vollzugsbereich (Justizvollzug, Maßregelvollzug, vergleichbare Bereiche) sind und keine anderen Betreuungsmöglichkeiten haben. Die zu betreuenden Schülerinnen und Schüler melden sich im Sekretariat an, wenn sie an einem Tag betreut werden müssen.

Das schriftliche Abitur findet zu den vorgesehenen Terminen (dennoch) statt!

Alle Exkursionen, Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, Unterrichtsgänge, außerunterrichtliche Veranstaltungen bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020 werden abgesagt! Stornierungskosten sind zu minimieren und werden dann vom Land Hessen übernommen.

Alle Personen der Schulgemeinde, die aus - gemäß Robert Koch-Institut - Risikogebieten zurückkehren, rufe ich hiermit auf, eine 14-tägige Selbstquarantäne einzuhalten und alle Mitglieder der Schulgemeinde bitte ich, auch im privaten Bereich soziale Kontakte deutlich zu reduzieren!

Gez: Arendt, Schulleiter

Gute Stimmung bei der Faschingsfeier für die Jahrgänge 5 bis 7

Am Fastnachtsdienstag organisierte die SV der WTS für ihre jüngeren Mitschüler und Mitschülerinnen aus den Jahrgängen 5 bis 7 eine unterhaltsame Faschingsfeier, bei der es fetzige Musik auf die Ohren gab und lustige Spiele für gute Unterhaltung sorgten. Auch eine Kostümprämierung gehörte natürlich zum Programm. Hier einige fotografische Eindrücke. (fin)

Lieber die Erde retten, als zum Mars fliegen!

- Akademieabend der Werratalschule zum Thema „Umwelt“ -

 Bereits zum siebzehnten Mal fand an der Werratalschule Heringen ein öffentlicher Akademieabend statt. Einmal jährlich präsentieren Schüler und Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe zu einem Rahmenthema selbstständig erarbeitete Vorträge aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Auch dieses Mal war die Veranstaltung gut besucht, lag sie doch zeitlich zum Glück noch vor dem allgemeinen Corona-bedingten Shutdown.

 Zum Rahmenthema „Umwelt“ boten die jungen Leute sieben fachlich hochwertige Präsentationen. Den Anfang machten Johannes Hollstein und Fabian Dehringer mit einem Thema, das etwas abseits unseres alltäglichen Umweltbegriffes einzuordnen ist. Sie gingen der gesellschaftspolitischen Frage nach, wo sich unsere politische Mitte befindet, untersuchten Wahlergebnisse und stellten fest, dass man mit einer Pauschalisierung von Wählermotiven vorsichtig sein muss.

Annalena Sauer und Ronja Kiefer beschäftigten sich in einem historischen Exkurs mit biologischen Vernichtungswaffen und fragten, ob eine von diesen ausgehende Gefahr heute unter Kontrolle sei. Immer noch sei die schottische Insel Gruinard aufgrund entsprechender Versuche mit Milzbranderregern durch die Briten im Zweiten Weltkrieg verseucht. Aber noch besorgniserregender erscheine die Tatsache, dass die Biowaffenkonvention der Vereinten Nationen aus den 70er Jahren ohne Kontrollmaßnahmen in entsprechenden Zusatzprotokollen vereinbart sei.

In den folgenden Vorträgen lag der Schwerpunkt mehr auf dem Umweltbegriff, der einem zu Zeiten der Fridays for Future-Bewegung als erstes in den Sinn kommt. Janine Stockhardt und Luca Steinert beleuchteten die Funktion des Regenwaldes als Lunge der Erde und resümierten, dass der brasilianische Präsident Jair Bolzonaro für dessen Abholzung einen hohen Schuldanteil trägt. Als Auswirkungen seien Klimabelastung, Raub der Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung sowie ein rasant zunehmendes Artensterben zu nennen. Aber auch wichtige Handelspartner Brasiliens, nämlich die USA, China und nicht zuletzt Deutschland, müssten in die Pflicht genommen werden, da auf den abgeholzten Flächen weltweit gefragte Güter wie Fleisch, Soja, Aluminium, Palmöl und Biodiesel produziert werden. Die Referenten beendeten folgerichtig ihren Vortrag mit einem Appell an uns alle, unser Konsumverhalten zu überdenken.

Maira Volkenand und Antonia Störl untersuchten die physikalische Seite des Klimawandels und erläuterten, dass dieser zwar durchaus auch auf natürliche Faktoren zurückgeht, aber aufgrund des Verhaltens der Menschen wesentlich beschleunigt werde.

Auf die Suche nach Lösungen begaben sich die folgenden Vorträge - allesamt mit dem Schwerpunkt auf der Fachrichtung Physik. Frederik Hofmann und Lukas Lingmann fragten, ob Windkraftanlagen eine zuverlässige Energiequelle seien und schlussfolgerten, dass man möglichst alle erneuerbaren Energiequellen ausbauen solle.

Jan Schwalbach und Daniel Genth zeigten Probleme auf, die sich derzeit noch bei der Entwicklung von Wasserstoffautos ergeben und zogen einen Vergleich zum E-Auto, das aber auch noch nicht ausgereift sei.

Joshua Weitz und Janos Fester stellten schließlich - nach durchaus ernst zu nehmender Untersuchung der physikalischen Bedingungen und Möglichkeiten - fest, dass eine Besiedlung des Mars für die Anwesenden noch keine Option sei, und plädierten dafür, der Rettung der Erde einen höheren Stellenwert einzuräumen.

Lorenz Jaek übernahm gekonnt die Moderation, engagierte Mitschüler und Mitschülerinnen waren für eine zuvorkommende Bewirtung der Gäste in der Pause zuständig, und Luisa Funk (Klarinette) und Maximilian Branz (Klavier) sowie Justin Müller (Gesang) sorgten für eine einfühlsame musikalische Umrahmung. Schließlich konnte man in der Pause außerdem noch eine kleine, aber feine Kunstausstellung zum Thema des Abends anschauen. (Fin)