Aufbruch in die Zukunft:
Maximilian Branz (Q2) beim Erfinderlabor in Darmstadt

Seit 2005 haben begabte Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen die Möglichkeit, im Zentrum für Chemie in Darmstadt/ Bensheim mit renommierten Wissenschaftlern und Doktoren an Zukunftsthemen zu arbeiten. In diesem Jahr war Maximilian Branz aus dem Chemie-Leistungskurs in der Woche vom 18. - 22.03.2019 für die Werratalschule dabei.
Das Erfinderlabor, welches vom Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz in Bensheim organisiert wird, greift Themengebiete auf, welche im normalen Schulunterricht nur in Ansätzen, oder auch gar nicht bearbeitet werden.

Unter zahlreichen Bewerbern, die neben guten Noten auch soziale Kompetenzen aufweisen mussten, hatte sich Maximilian Branz aus der Q2 durchgesetzt und durfte zusammen mit weiteren begabten Mitstreitern am Erfinderlabor teilnehmen. Für die Teilnehmer bot sich dabei die exklusive Chance, auf Augenhöhe mit professionellen Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Die Technische Universität Darmstadt (TUD) war als langjähriger Kooperationspartner des ZFC wieder dabei. Diesmal öffnete der Fachbereich Materialwissenschaft seine Labore.
Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler an innovativen und nachhaltigen Hochleistungsmaterialien forschen und lernen, wie man in naher Zukunft Energie erzeugen und speichern kann. Die Woche für die jungen Talente begann am 18. März 2019 mit einer Führung durch das Unternehmen Merck, wo sie einen spannenden Einblick in die Technologien von Morgen bekamen. Eingeteilt wurden die Schülerinnen und Schüler in vier Teams, mit jeweils vier Mitgliedern. In diesen Gruppen arbeiteten sie zusammen an verschiedenen komplexen Themengebieten.
So experimentierten sie mit mineralischen Solarzellen, Ionenleitern und Feststoffbatterien, suchten nach Lösungen für edelmetallfreie Katalysatoren und gingen der Frage nach, ob sich Papier als Trägermaterial und Sensor für Zellkulturen eignet.
Maximilian forschte an einer Alternative zu Lithiumbatterien, die z. B. in Elektroautos Verwendung finden und analysierte mit modernster Technik deren Vorteile und Nachteile.
Am Ende der aufregenden Woche veranstaltete das ZFC eine Abschlussveranstaltung, bei deren mehr als einhundert Gäste anwesend waren, um interessanten Podiumsdiskussionen und den spannenden Schülervorträgen zuzuhören. Dabei präsentierten die hellen Köpfe die erarbeiteten Themen der vergangenen Woche.
Auch eine kleine Delegation der Werratalschule aus Maximilians Jahrgang war angereist, um ihn zu unterstützen.
Publikum und Jury waren begeistert. So lobte Dr. Thomas Eberle, der bei Merck für Bildungsprojekte mit Schulen zuständig ist, die Jungforscher mit den Worten: "Ihr seid wahnsinnig talentiert und ganz schön abgezockt!"
Im Anschluss an die Präsentationen erhielten vier der 16 Schülerinnen und Schüler die von der Fraunhofer-Gesellschaft gesponserten Sonderpreise, die den Gewinnern eine Teilnahme an einem Talent-Nachwuchsprogramm für den naturwissenschaftlich begeisterten Nachwuchs ermöglichen. Hierbei hatte Maximilian Glück und konnte einen dieser Preise mit nach Hause nehmen!

Maximilian reflektierte die Woche als sehr aufregend! Viele neue Gesichter und eine komplett neue Umgebung machten für ihn das Erfinderlabor für eine einzigartige Erfahrung, welche er auf jeden Fall wiederholen würde!
(geschrieben von: Nico Pfalzgraf, Q2)
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