CTA-Ehemaligentreffen am 02.03.2018

Mittlerweile ist es zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden: das CTA-Ehemaligentreffen. Die CTA-Ausbildung wird an der WTS seit 2007 angeboten, die ersten Absolventinnen und Absolventen schlossen ihre Ausbildung im Jahr 2011 ab.
Viele der Ehemaligen sind inzwischen durch Studium oder Berufstätigkeit stark eingespannt und haben ihren Lebensmittelpunkt nicht mehr in der Nähe von Heringen. Umso erfreulicher ist es, dass sich auch in diesem Jahr zehn Ehemalige bereit erklärten, den jetzigen CTAs von ihrem beruflichen Werdegang zu erzählen.
Juliane aus dem ersten Absolventenjahrgang hat mittlerweile ihr Chemiestudium in Halle /Saale beendet und promoviert im Rahmen eines Stipendiums im K+S Analytik- und Forschungszentrum (AFZ) in Unterbreizbach. Die Besonderheit daran ist, dass sie während der Promotion eine ganze Stelle hat. An Universitäten erhalten Doktoranden in der Regel hingegen nur eine halbe Stelle. Nachdem sie bereits ihre Masterarbeit bei K+S geschrieben hat, erhält Juliane durch K+S somit weiterhin die Möglichkeit, Forschung in Kooperation mit einem Wirtschaftsunternehmen nachzugehen.
Markus (Absolventenjahrgang 2013) bereichert durch seine ausführlichen Berichte regelmäßig das Ehemaligentreffen. Konnte er zunächst von seinen Erfahrungen aus den ersten Semestern berichten, nähert er sich mittlerweile schon seiner Promotion. Er studiert Chemie an der Uni Jena und befindet sich am Ende des Masterstudiengangs. Nebenbei betreut er als Assistent Seminare für Mediziner und Chemiker der jüngeren Semester. Er betont, dass ihm vor allem in den ersten Semestern die praktischen Kenntnisse aus der CTA-Ausbildung sehr zu gute gekommen sind, da an der Universität nur wenig bis gar keine Anleitung der Studierenden erfolgt.
Auch Julia gehört zum Absolventenjahrgang 2013. Bei ihr ging es direkt nach der Ausbildung nach Schottland. Dort studierte sie Chemieingenieurwesen an der Universität in Edinburgh. Nach beendetem Bachelor-Studiengang ist sie seit letztem Jahr wieder in Deutschland und studiert im Master-Studiengang an der Uni Darmstadt "Technik und Philosophie". Neben dem Studium hat sie eine HiWi-Stelle am Fraunhofer-Institut, wo sie sich mit der Planung von Forschungsvorhaben beschäftigt.
Lena (Absolventenjahrgang 2015) hat direkt nach der Ausbildung zunächst ein Jahr als Trainee bei B. Braun gearbeitet. Mittlerweile hat sie dort eine feste Stelle und arbeitet z. Zt. im Bereich der Partikelanalytik.
Jasmin (Absolventenjahrgang 2014) arbeitet seit dem Ende ihrer Ausbildung bei K+S, wo sie bereits mehrere Stationen durchlaufen hat. Zunächst war sie ein Jahr im Werkslabor in Hattorf, bevor sie ins AFZ in die Abteilung Salz- und Mineralphasenanalytik wechselte. Seit einem Jahr arbeitet sie in der Spurenanalytik, ebenfalls im AFZ.
Bianca (Absolventenjahrgang 2016) studiert im 4. Semester Zahnmedizin in Göttingen. In den Semesterferien jobbt sie regelmäßig im AFZ, z. Zt. in der Abfallanalytik. Ihr hat - neben den fachlichen Aspekten der CTA-Ausbildung - besonders gut die Skifreizeit gefallen, die im letzten Ausbildungsjahr auf dem Programm steht.
Rebecca (Absolventenjahrgang 2016) verbrachte nach der Ausbildung 11 Monate in Australien und Neuseeland, bevor sie sich dazu entschloss, in Göttingen an der HAWK Maschinenbau zu studieren. Im Studium war ihr bisher im Chemiepraktikum die CTA-Ausbildung sehr nützlich, aber auch der Mathe-Leistungskurs sorgte für einen guten Start.
Laura und Lisa (beide Absolventenjahrgang 2016) arbeiten im AFZ in Unterbreizbach, beide haben mittlerweile einen festen Arbeitsvertrag. Laura arbeitet in der Umweltanalytik, während Lisa in der Salz- und Mineralphasenanalytik tätig ist.
Auch Luisa (Absolventenjahrgang 2017) ist Im AFZ in Unterbreizbach tätig, sie arbeitet in der Spurenanalytik.
Nach den Berichten der Ehemaligen nutzten die jetzigen CTAs die Chance, in Einzelgesprächen weitere Fragen zu stellen. Dank des Einsatzes der CTAs aus der Q2, die für alle Anwesenden Kaffee, Kuchen und weitere Leckereien vorbereitet hatten, stimmten auch die Rahmenbedingungen, sodass die Teilnehmenden des Treffens noch eine ganze Weile zusammensaßen.
Allen Ehemaligen, die sich von der Arbeit befreien lassen oder von weit her anreisen mussten, um zu diesem Treffen zu kommen, gebührt ein großes DANKESCHÖN! (K-K)
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