Malen wie Mirò - Werratalschülerinnen stellen im Ambiente in Philippsthal aus

In der Residenz Ambiente in Philippsthal wurde in Kooperation mit der Werratalschule die Ausstellung "Traumwelten - Kinder begegnen Mirò" eröffnet. Sämtliche Werke waren im Rahmen einer Projektwoche vor den Sommerferien an der Heringer Schule entstanden. Schülerinnen des 5. und 6. Jahrgangs hatten sich unter Anleitung ihrer Kunstlehrerin Natascha Stengel mit der Malerei und der Biografie des berühmten spanischen Künstlers Joan Mirò beschäftigt und sich im Laufe der Woche immer intensiver in seine imaginären Welten voller Zeichen und Symbole "hineingemalt". Eine äußerst beeindruckende Auswahl der Ergebnisse sind in den Räumlichkeiten der Philippsthaler Residenz Ambiente zu besichtigen - geschmacklich ansprechend ausgestellt im sogenannten Generationentreff Malina sowie im Speisesaal.
Matthias Bögel, der Leiter der Residenz, begrüßte bei der Eröffnungsveranstaltung die erschienenen Gäste - die jungen Künstlerinnen und deren Eltern, aber auch Mitschülerinnen, Lehrkräfte und andere Kunstinteressierte. Er wies auf den generationenübergreifenden Schwerpunkt der Arbeit seines Hauses hin. Viele der Bewohner erfreuen sich bereits seit einigen Tagen an den farbenfrohen Werken in ihrem Speisesaal.
Christoph Peters, der stellvertretende Schulleiter der Werratalschule, wartete in seiner Begrüßung sogar mit einem Zitat von Mirò auf: "Das Unbewegliche beeindruckt mich. Diese Flasche, dieses Glas, ein großer Stein an einem verlassenen Strand, diese Dinge bewegen sich nicht, aber meine Phantasie bewegen sie sehr". In diesem Sinne wünschte er den Besuchern einen bewegenden Abend. Dieser Wunsch ging eindeutig in Erfüllung, zumal auch die jugendlichen Kunstschaffenden motiviert und stolz Auskunft zu ihren Werken gaben. Diese große Motivation griff auch Natascha Stengel in ihren Einführungsworten auf. Sie erläuterte, dass die Schülerinnen im Laufe der Projektwoche "kaum zu bremsen" waren. Ähnlich wie Mirò, der sich als Gärtner verstand, dessen Bilder von selbst wuchsen und der sie wie Blumen "erntete", könne man auch den Schaffensprozess der jungen Künstlerinnen charakterisieren.
In lockerer Atmosphäre und von der Residenz Ambiente im Arkadengang des Philippsthaler Schlosshofes gut bewirtet, klang ein interessanter Abend aus.
Die Ausstellung kann bis zum 19. Oktober zu den üblichen Besuchszeiten der Residenz Philippsthal (Schloss 5) besichtigt werden. (Fin)
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