Watertown Highschool statt WTS - Werratalschüler fahren zum Austausch in die USA

Hey Guys! Wir Schüler von der Werratalschule in Heringen durften an einem zweiwöchigem USA-Austausch teilnehmen und haben so einiges erlebt. Am 10.10.2016 starteten wir, das heißt 21 Schüler aus den Jahrgängen E und Q1, zusammen mit unseren Lehrern Frau Völker und Herr Morge mit der Bahn zum Flughafen Frankfurt, von dem wir nach kurzem Aufenthalt und einer aufregenden Sicherheitskontrolle Richtung USA abflogen. Nach ca. 9 Stunden Flug, der nicht so langweilig war, wie befürchtet, landeten wir in der Mittagszeit am Flughafen O'Hare in Chicago und fuhren mit einem Shuttlebus in die Innenstadt zu unserem zentral gelegenen Hotel. Schon die Skyline, die man von dem Freeway aus sehen konnte, war atemberaubend.
Von da an hatten wir drei Tage Aufenthalt in Chicago, welche mit viel Programm, aber dennoch ausreichend Freizeit gestaltet waren. Wir durften alleine in Kleingruppen die Stadt erkunden und dabei blieb es auch nicht aus, mit der berühmten 'L' zu fahren. Die 'L' ist im Prinzip eine Straßenbahn, welche auf Brücken über den Straßen fährt.
Am vierten Tag unserer USA-Reise holte uns ein gelber Schulbus ab (Ja, sie sehen wirklich aus wie im Film!), um uns zu unserer Partnerschule in Watertown, Wisconsin, zu bringen, wo wir auf unsere Austauschschüler treffen sollten. Also ließen wir schweren Herzens diese gigantische und aufregende Stadt hinter uns und machten uns auf die Weiterreise in den Mittleren Westen.
An der Highschool angekommen, nahmen uns unsere Gastschüler sofort herzlich auf und brachten uns nach Hause, wo wir uns erst einmal ausruhen konnten. Der erste Schultag an der Highschool war total aufregend und es war interessant, den Alltag in der amerikanische Schule zu erleben. Um das richtige "American Feeling" zu bekommen, haben wir uns natürlich auch ein Footballspiel in der Highschool-Liga nicht entgehen lassen.
Während unserer Zeit in Watertown unternahmen wir viele Ausflüge in der Gruppe. So fuhren wir beispielsweise nach Milwaukee und besuchten das Harley Davidson Museum, was wirklich toll war, weil wir uns auf Motorräder setzen konnten, die man sich nicht einmal im Traum leisten könnte. Auch im Baseballstadion "Miller Park" konnten wir uns einmal als VIPs fühlen und die entsprechenden Lounges während unserer Tour durch das Stadion besichtigen. Aber natürlich war auch die Zeit mit der Gastfamilie toll, da man hier so richtig den "American Way of Life" zu sehen bekam und viel unternommen wurde. Die zehn Tage gingen leider viel zu schnell rum, doch die Erfahrungen sind unbezahlbar. Es war manchmal eine kleine Herausforderung, sich richtig auszudrücken, aber sehr lustig, wenn man versuchte, mit Händen und Füßen dem Gegenüber das richtige Wort zu vermitteln. Amüsante Missverständnisse blieben dementsprechend natürlich auch nicht aus.
Nach insgesamt vierzehn ereignisreichen Tagen mussten wir uns leider wieder auf den Heimweg machen, wobei uns der Abschied von unseren Familien besonders schwer fiel. Insgesamt war es eine unfassbar aufregende Zeit, die keiner von uns je vergessen wird.

Lara Kaiser und Daniel Brandes, Q1
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