Schlauchboottrip und Stiegentour - die Klassen 7G1 und 7G2 zu Besuch in Sachsen

Unsere Klassenfahrt führte uns in diesem Jahr nach Bad Schandau im schönen Elbsandsteingebirge. Die Anreise erfolgte über die Festung Königstein, auf der wir nach einer kurzen Führung zum ersten Mal die atemberaubende Aussicht genießen konnten.

Die erste Herausforderung war dann der Weg in die Jugendherberge. Mit S-Bahn und Fähre erreichten wir die Ortschaft Bad Schandau. Von dort an ging es einen für uns unendlich erscheinenden Weg steil bergauf. Erschöpft erreichten wir die Herberge und wurden mit einem Abendessen empfangen.

Der zweite Tag führte uns in Schlauchbooten über die Elbe von Bad Schandau bis Stadt Wehlen. Am Start angekommen erhielten wir die Schwimmwesten und eine Einweisung in die Steuerung des Schiffes.
Am Anfang drehten sich einige Boote nur im Kreis. Aber schon bald fanden alle Besatzungen heraus, dass alle in die gleiche Richtung paddeln müssen, um vorwärts zu kommen.

Das sollten wir uns merken. Nicht nur für das Boot fahren.
Mit mehreren Pausen erreichten wir nach 15 km unser Ziel. Vier Stunden paddeln ist auch ganz schön anstrengend. Aber alle Teams kamen an, auch wenn einige Bootsfahrer Bekanntschaft mit dem Elbwasser geschlossen haben.

Die von unseren Guides auf den Grill gelegten Würstchen waren echt lecker.
Ein weiteres Highlight erwartete uns am nächsten Tag. Von einer "Stiegentour" hatte bisher noch keiner von uns gehört. Und plötzlich war der senkrecht aufsteigende Felsen vor uns.

Da mischte sich Adrenalin pur mit ein wenig Angst. Von unseren Guides sicher geführt und mit einer sensationellen gegenseitigen Unterstützung erreichten alle den Gipfel.
Dabei waren auch schwierige Passagen. Unsere Kletterausrüstung hat uns sicher an den Stahlseilen gehalten. Mit Ruhe und Übersicht wurde immer ein Karabinerhaken umgesetzt und erst dann der nächste nachgeführt.
In einer Felsspalte zu klettern war total irre. Bleibt da jemand stecken? Nein. Auch die "Kräftigen" kamen hier gut durch und erhielten Hinweise von den Vorderleuten.

Jeder von uns war mächtig stolz, diese Herausforderung gemeistert zu haben.
Diese schöne Aussicht entschädigt für die größten Mühen.

Der Weg führte uns über den Kamm und die "Wilde Hölle" zurück in die Herberge. Diese lange Strecke verlangte von uns einiges ab. An diesem Tag sind beim Klettern und Wandern viele von uns an ihre Grenzen und darüber hinaus gegangen. Aber es war ein einfach unvergessliches Erlebnis.
Unser letzter Tag führte uns in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Der Zwinger und die Frauenkirche sind sehr beeindruckend.

Das konnten wir von der Stadtführung leider nicht behaupten. Die war echt nicht für uns 13-jährige gemacht. Wir hätten auf eine solche Präsentation im Unterricht höchstens eine 4- bekommen.
Unsere Klassenlehrer wollten uns unbedingt in die Semperoper schleppen. Da waren wir am Anfang skeptisch.

Aber diese Führung war wirklich beeindruckend. Mit vielen interessanten Details über den Architekten und die Innengestaltung des Hauses hat man unser Interesse geweckt. Vielleicht gehen wir später sogar mal in eine Aufführung.
Besuch in einer Großstadt. Da gehört natürlich eine Shoppingtour mit zum Programm. Wir hatten ausführlich Gelegenheit, die Einkaufsgalerien unsicher zu machen und unser Taschengeld auszugeben.

An den Abenden hatten wir Gelegenheit, in der Jugendherberge Tischtennis und Federball zu spielen oder auch einfach nur zu chillen. Einige von uns sind auch noch mal nach Bad Schandau gelaufen. Die Pizza dort ist echt lecker. Und der Weg zurück doch nicht so anstrengend…

Diese Klassenfahrt bleibt uns sicher noch lange in Erinnerung. Und neben den vielen Höhepunkten haben wir vor allem eines gelernt: Als Team sind wir unschlagbar.

Klasse 7G1

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