Werratalschule feiert Jubiläum
- Festakt und Tag der offenen Tür -

Im Jahr 1974 schlossen sich in Heringen verschiedene Schulen zur ersten kooperativen Gesamtschule des Kreises Hersfeld-Rotenburg zusammen. Erst im Jahr 1996 gab sich die Gesamtschule Heringen - man sprach damals kurz von der GSH - den Namen Werratalschule. Ob GSH oder WTS, die Schule blickt auf 40 Jahre als Gesamtschule zurück und begeht dieses Jubiläum am Donnerstag, 24. Juli um 14:00 Uhr mit einem Festakt in der Aula. Die interessierte Öffentlichkeit - besonders alle Ehemaligen - sind dazu, ebenso wie zu dem ab 15:00 Uhr beginnenden Tag der offenen Tür herzlich eingeladen.
In der vorausgehenden Projektwoche widmen sich viele Gruppen von Schülern und Schülerinnen mit ihren Lehrkräften dem Schuljubiläum. Sie erarbeiten die Geschichte der Schule oder befassen sich mit den letzten 40 Jahren Zeitgeschichte. So wird es Vorführungen zu Musik, Sport und Mode der letzten 40 Jahre und auch Einblicke in die Geschichte der Theater-AG geben. Es werden diverse Ausstellungen geboten, u.a. mit historischen, aber auch kreativen, ungewöhnlichen Fotos. Die Schülerzeitung der Schule, die ihr 30-jähriges Jubiläum feiert, lädt ebenfalls zu einem Streifzug durch Schul- und Zeitgeschichte ein, und zwar aus Sicht der Schüler und Schülerinnen von damals bis heute. Hier werden sich sicher viele der Besucher wiederfinden, sei es als ehemalige Redakteure oder Gastartikelschreiber.
Dazu gibt es auch Gelegenheit dank eines Projektes, das die Namen sämtlicher Schulabgänger der letzten 40 Jahre im Gebäude anbringt. Schließlich werden Ehemalige auch gebeten, sich in das neue goldene Buch der Werratalschule unter dem Datum ihres jeweiligen Abschlusses einzutragen.
Ein besonderes Highlight wird auch der Auftritt von einer großen Gruppe ehemaliger Mitglieder der Schulband Salt Mountain Power sein. Diese Band existierte von 1985 bis 1993, gewann damals vor schulischem Publikum Anerkennung und Selbstbewusstsein, um dann auch weit über den schulischen Horizont hinaus erfolgreich zu wirken. Vor allem nach der Grenzöffnung trat die Band häufig in Thüringen auf und leistete einen bedeutenden Beitrag zur neuen deutsch-deutschen Verständigung.
Aber nicht nur mit der eigenen Schulzeit und vielen Facetten der Geschichte der Schule werden die Besucher am Tag der offenen Tür konfrontiert. Andere Projekte befassen sich mit der künstlerischen Außengestaltung der Schule, mit Töpfern, Tontechnik, Tanz, Suchtprävention, der Steinzeit, Mineralien, der Kochkunst der Römer und vielem anderen mehr, und die Jugendlichen freuen sich darauf, ihre Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. (Fin)



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