Vortrag über Organspende an der Werratalschule
Die Schülerinnen Dorothea Rode und Hanna Knaut berichten

Am 26. März 2014 hörten wir, die gesamte neunte Jahrgangsstufe, einen Vortrag über die Organspende. Dr. Röthele vom KfH-Zentrum in Heringen (Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation) brachte den Betroffenen Marius Bock mit, welcher uns im Laufe des Vortrags seine Geschichte erzählte. Dies sollte uns verdeutlichen, wie wichtig Organspende sein kann. Marius hatte Glück, schnell eine Niere gespendet zu bekommen, als er es am nötigsten brauchte.
Trotz des Glückes erzählte uns Dr. Röthele auch von der Schattenseite einer Organspende, die darin besteht, dass auch ein Organ ein "Verfallsdatum" hat. Viele von uns waren überrascht, wie viele Menschen auf ein gesundes Organ warten. Und die Tatsache, dass selbst wenn man ein Organ bekommen hat, dies nicht zwangsläufig bedeutet, dass der Körper dies annimmt, machte uns betroffen. Ebenfalls berichtete Dr. Röthele von Organspende-Wartelisten und den Bedingungen der Verteilung der Organe. Er teilte uns mit, dass man als Empfänger eine gewisse Zeit warten muss, in der geklärt wird, ob der Spender hirntot ist. Außerdem berichtete er, dass man als Lebendorganspender ein Angehöriger des Patienten sein muss.
Dr. Röthele gestaltete den Vortrag sehr aufschlussreich und informativ, sodass mit Sicherheit die meisten von uns den Entschluss fassten, den am Ende ausgeteilten Organspendeausweis auszufüllen.


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