Zerlegt: Kubistische Zerlegungen der Klasse EB (11/12) und Fotocollagen der Klassen EA/B (12/13)

In geometrische Formen zerlegt, aus verschiedenen Perspektiven sichtbar, die Gleichzeitigkeit verschiedener Ansichten sind nur einige kubistische Prinzipien. Analytisch werden die entstandenen Flächen von Hell nach Dunkel gefärbt, synthetisch werden die Kompositionen durch Collagematerialien, wie eine Metrokarte oder Kaugummipapiere, ergänzt. Die Schülerinnen und Schüler der ehemaligen EB haben sich in verschiedenen malerischen und zeichnerischen Techniken einem Gegenstand oder dem Porträt kubistisch genähert.
Auch durch Zerlegung, aber mit ganz anderem inhaltlichen Hintergrund sind die monströsen, fratzenartigen Porträts der jetzigen Einführungsstufe entstanden. Mit einer sichtbaren Verbindung - der Naht mit Nadel und Faden - sind Teile von verschiedenen Personen zu einem Gesicht kombiniert worden. Die Schülerinnen und Schüler hatten beispielsweise das Ziel, verschiedene Generationen miteinander in einer Person zu verknüpfen und sich damit inhaltlich auf die Vererbungslehre bezogen. Andere haben wiederum historische Berühmtheiten gestalterisch verbunden und somit gesellschafts-politische Fragen aufgeworfen. Durch die Naht wirken die Schnittstellen wie Narben, die nicht verheilen können. Die Wunden sind sichtbar und regen den Betrachter an, über diese nachzudenken. (Hof)



 



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