Zufall trifft auf Planung
Experimentelle Malerei und Linolschnitte von Schülern der Klassenstufe 8, 9 und E

Verschiedene künstlerische Techniken benötigen unterschiedliche Herangehensweisen.

Locker, experimentell, schichtweise, mutig sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 9 und 10 mit Acrylfarbe umgegangen. Sie haben zwar auch den Pinsel genutzt, aber auch untypische Gegenstände, wie geknüllte Alufolie, Teile aus Autoreifen, Korken, Siebe usw. sind zum Auftrag der Farbe verwendet worden. Spezialeffekte wurden zusätzlich durch die dreidimensionale Bearbeitung der Leinwände mit Spachtelmasse erzeugt. Die verwendeten malerischen Techniken sowie die entstandenen Strukturen haben sich dann zu gut durchdachten Kompositionen verbunden, deren farbliche Gestaltungen mit dem Zufall der tropfenden Farbe oder des entstandenen Abdrucks spielen.

Ganz anders sind die gut geplanten Linolschnitte der Klasse 8G2. Vorbereitet wurden die Kompositionen unter der Absicht, den Betrachter optisch zu täuschen, eine Bewegung oder Raumtiefe zu erzeugen. Der auf Schwarz-Weiß reduzierte Linoldruck als Hochdruckverfahren bietet sich dabei an und eröffnet trotzdem Möglichkeiten für Experimente auf verschiedenen Druckträgern, wie farbigen Papier, Alufolie oder Zeitung. (Hof)



 



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