Schülerin der WTS wurde für das Erfinderlabor des Zentrums für Chemie ausgewählt

Julia Zaenker aus der QIII wurde unter 140 qualifizierten Bewerbern aus 57 hessischen Schulen ausgewählt. Sie arbeitete vom 23.01. bis 27.01.2012 beim 10. Erfinderlabor des Zentrums für Chemie in Hanau und Rüsselsheim und ist eine unter 16 ausgewählten Teilnehmern.
Geforscht wurde im Bereich Umwelttechnologie Brennstoffzellen. Dabei ging es um die Optimierung der Parameter, die den Wirkungsgrad beeinflussen. Natürlich hat die Gruppe mit Julia Zaenker den Sonderpreis gewonnen, sie waren die besten....
Auf den Bildern bekommt die Gruppe (Werratalschule Heringen, Gymnasium Michelstadt, Oberstufengymnasium Eschwege, Stiftsschule St. Amöneburg) von Gerhard Heinz, SolviCore Research & Technologies den Sonderpreis überreicht. Vorn im Bild der Vorstandsvorsitzende Dr. Jörg Beuers von Umicore, die die Labors und die technischen Möglichkeiten zur Verfügung gestellt haben und zusammen mit dem HKM, der Hochschule RheinMain Rüsselsheim und dem Zentrum für Chemie diese Veranstaltung ermöglicht haben.

Dieser Artikel erschien am 3. Februar 2012 in der Hersfelder Zeitung

Hochbegabte unter sich

Julia Zaenker nahm erfolgreich am Erfinderlabor des Zentrums für Chemie teil

VON MARIO REYMOND

HERINGEN. Das Bensheimer Zentrum für Chemie (ZFC) organisierte bereits zum zehnten Mal das Erfinderlabor für hochbegabte Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13. Von der Heringer Werratalschule nahm Julia Zaenker teil. Sie wurde von ihrer Chemie-Lehrerin Hannelore Heymann darauf aufmerksam gemacht und schickte sofort die Bewerbung ab.
Insgesamt wollten 140 Bewerber aus 57 hessischen Schulen einen der 16 Plätze – acht Schüler und acht Schülerinnen – ergattern. Und die Heringer Schülerin, die im Anschluss an das Abitur und dem anstehenden Zusatzschuljahr im Zuge der CTA-Ausbildung, Chemieingenieurwesen studieren möchte, wurde wegen ihrer überdurchschnittlichen Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern ausgewählt. In Chemie erhält sie im aktuellen Zeugnis 15 Punkte.

Erkenntnisreiche Woche

Die Teilnahme am Erfinderlabor bereitete ihr große Freude. „Es war zwar eine anstrengende Woche, doch der Blick in die Hochschule, das Unternehmen und der Austausch mit Gleichgesinnten haben mir viel gebracht“, sagt Julia Zaenker.
Eine Woche lang beschäftigten sich die 16 Schüler in vier Vierergruppen an der Hochschule Rhein-Main in Rüsselsheim mit der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Sie gilt als der Hoffnungsträger im Bereich einer umweltgerechten Energieversorgung Führende Autohersteller wollen ab 2015 erste Modelle in Serie fertigen, die mit Wasserstoff betrieben werden und kein Kohlenstoffdioxid mehr ausstoßen.
Als Industriepartner war die Umicore AG & Co. KG im Boot. Hanau ist der drittgrößter Konzernstandort weltweit. Vorstandsvorsitzender Dr. Jörg Beuers bezeichnete die Förderung naturwissenschaftlich begabter Jugendlicher als wichtige Aufgabe seines Unternehmens: "Ausbildungen und Berufe in naturwissenschaftlichen Bereichen haben enorm viel Potenzial und bieten jungen Leuten interessante Zukunftschancen."
Hier seien nicht nur hochbegabte, sondern auch enorm motivierte Jungforscher am Start gewesen. Initiativen wie das Erfinderlabor seien deshalb besonders wertvoll, weil sie Theorie und Praxis auf kreative Weise vereinten.
Und Julia Zaenker war besonders erfolgreich. Ihre Gruppe erhielt den Sonderpreis: Ein Zertifikat, das eigenständiges Forschen bestätigt und für das spätere Berufsleben sicher nicht von Nachteil sein wird, einen USB-Stick sowie ein einwöchiges Praktikum bei der Umicore AG in Hanau.

 



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