Selbstporträts der Q4 - Ein ganz persönlicher Abschied von der Werratalschule

Die Kunst der 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts zeigt sich in ganz verschiedenen Richtungen: beispielsweise im abstrakten Expressionismus mit vielen Emotionen, die sich in körperliche Bewegungen und diese dann auf Farbe und Leinwand übertragen. Das Schleudern, das Spritzen, das Schmieren von Farbe ohne langes Nachdenken nur aus der Emotion heraus ist charakteristisch für diese Zeit. Ganz gegenteilig ist das die Pop Art, die so emotionslos wie möglich, ohne erkennbarer charakteristischen Pinselstrich, ohne Handschrift, banale Alltagskultur zeigt. Aber beide Richtungen haben eins gemeinsam: den mutigen, individuellen Einsatz von Ausdrucksfarben. Sie erzeugt je nach Kombination und Betrachter verschiedene Stimmungen: z.B. Kraft, Wärme, Optimismus aber auch Aggressivität durch Gelb-/Rottöne, Ruhe und Harmonie durch Blau-/Grüntöne - je nach Kombination können sich diese Wirkungen auch steigern.
In einer Gegenüberstellung beider Kunstrichtungen im letzten Halbjahr und durch farbliche Experimente sind im Kunstkurs der Q4 diese Selbstporträts entstanden. Einige Schüler wählten sich statt ihrem eigenen Porträt auch für sie bedeutende Personen aus privatem oder historischem Umfeld aus.


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