Blockflötenkurs war gestern- heute wird die Bühne gerockt!

Neue Bands braucht das Land.

Die Schulband der Werratalschule bringt dafür großes Potential mit. Bleiben sie sich selbst und ihrer Musik treu, ist es wahrscheinlich, dass sie einmal über die Grenzen Heringens bekannt sein werden.
Die drei Newcomer werden ihren ersten großen Auftritt auf dem diesjährigen Stadt- und Museumsfest in Heringen haben. Dort spielt das Trio neben der Bluesrockgruppe "BORDER LINE" aus der Partnerstadt Rombas als Vorband der werrataler Punkrocker von "Leftside" und der berliner Punkband "Radio Havanna". Miterleben kann man dieses einmalige Konzert am Freitag, den 10. Juni 2011, auf dem Festgelände am Lindig ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei und für Getränke ist auch gesorgt.
Anlässlich dieses Events wurde die Schulband interviewt und über ihre bisherige Musikerfahrungen ausgefragt.
Die Schulband der Werratalschule besteht aus dem Sänger und Gitarristen Dominik Hujo, dem Bassisten Alexander Heger und dem Schlagzeuger Lukas Pilz. Alle drei begannen ihre musikalische Karriere in der Musikschule oder einem Blockflötenkurs. Im Laufe der Zeit erlernte sie alle Art an Instrumenten, teils im Musikunterricht, teilweise aber auch durch Eigeninitiative.
Ihre Songs schreibt die Band selbst. In ihnen verarbeitet sie Sinneseindrücke und Gefühle ihres eigenen Lebens. Schwer fällt es ihnen nicht, kreative Texte und Melodien zu entwickeln. Meistens schreiben Alexander und Dominik die Liedzeilen zusammen und Lukas probiert dazu verschiede Rhythmen aus.
Die Band selbst bezeichnet ihre Musikrichtung als Alternativ und sich selbst als lustig und manchmal auch als etwas durcheinander, dies macht allerdings genau ihren Charme aus.
Drogen- und Alkoholmissbrauch lehnen Alexander, Dominik und Lukas komplett ab. Sie haben ihre gefestigte Meinung dazu und sagen klar, dass diese Dinge nichts in dem Musikbusiness verloren haben.
Vorbilder der Musiker sind Billie Joe Armstrong der Band "Green Day" und Lou Barlow von "Dinosaur Junior". Der Traum der drei ist es, einmal mit ihren großen Vorbildern auf der Bühne zu stehen und diese zu rocken.

Insgesamt sind die drei heringer Jungs eine chaotische, laut tönende und doch sehr unterhaltsame Truppe. Jeder von ihnen kann mehr als ein Musikinstrument spielen, dadurch entsteht eine große musikalische Vielfalt.
Das Besondere ist, dass die Band, wie sie am Stadt- und Museumsfest zu hören sein wird, in dieser Konstellation erst wenige Wochen existiert. Auch haben die drei noch keinen passenden Namen für ihre Musikgruppe gefunden.
Zwar ist die Band vor ihrem ersten großen Auftritt etwas aufgeregt, aber mit ihrer Einstellung und mit ihrem Potenzial wird sie den Lindig rocken.

 

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