Ergebnisse aus dem Kunstunterricht: Die Schüler der Klassen 8G1 und 8G2 lassen ‚STILL'leben wackeln

Bei der Beschäftigung mit historischen Stillleben ist den Schülern aufgefallen, dass die Künstler vor allem leblose Gegenstände starr miteinander kombiniert haben. Häufig war der Vanitasgedanke (= Vergänglichkeit) über Symbole wie Totenköpfe, erloschene Kerzen oder verwelkte Blumen integriert. In der Auseinandersetzung damit haben sie sich genau mit dem Gegenteil beschäftigt und ihren Gegenständen durch Bewegung oder Verformung der Oberflächen Leben eingehaucht. Unter der Aufgabenstellung eine unmöglich, wackelige, instabile, verformte Stapelung von Gegenständen zu entwerfen, haben die Schüler diese verbogenen, deformierten Türme mit Bleistift und Tusche gezeichnet. Besonders anspruchsvoll war es, die dreidimensionalen Gegenstände auf dem Papier räumlich zu zeichnen, gerade durch Verdichtung der Linien an den Rändern ist ihnen das gut gelungen. Eine Ausdruckssteigerung haben gerade auch die Stillleben erhalten, deren Format entsprechend des Turmes verändert wurde.

Es ist immer wieder toll, wenn die Ergebnisse einer Klasse fertig und hier digital präsentiert werden können. Bald ist auch unsere Schule mit Rahmen bestückt, so dass man die Bilder der ‚kleinen und großen Künstler' dann in unseren Gängen betrachten kann.


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