Der Kunstkurs der Klasse 5 verabschiedet sich mit Bildern aus der Fantasiewelt

Die Schüler der 5. Klassen (5G1, 5G2 und 5F) wechseln im Halbjahr aus dem Kunstkurs zu Musik. Zum Abschluss des Unterrichts sind sie in Fantasiewelten eingetaucht: sie haben die dortige Pflanzen- sowie Tierwelt gestaltet. Bäume sind zum Leben erwacht: aus Baumhöhlen, Pilzen oder abgebrochenen Ästen wurden Gesichter. Äste und Zweige ergeben die lustigsten und gruseligsten Frisuren. Durch den Einsatz von Warm-Kalt-Kontrasten wirken die Bäume besonders leuchtintensiv.

Die Tiere dieser Welt bestehen aus verschiedensten Oberflächen. Sie sind zugleich glitschig, schuppig aber auch wollig, wuschelig, weich - andere haben wiederrum einen harten Panzer oder Stacheln auf dem Rücken. Aber nicht nur die Oberfläche ist sehr merkwürdig, auch das Aussehen wirkt auf den ersten Blick ganz fremd. Aber wenn man genauer hinschaut, erkennt man Teile von bekannten Tieren, wie Flügel von Vögeln, Augen von Schnecken oder der Körper von Schafen. Die Schüler haben die Tiere mit Feder und Tusche gezeichnet. Der Umgang mit dem Material war für sie sehr anspruchsvoll und aufregend, aber das haben alle gut gemeistert. Wie diese lustigen, gefährlichen oder gruseligen Tiere entstanden sind, haben die Schüler in Geschichten festgehalten:

Vor 1000 Jahren gab es Tiere mit ganz vielen Mustern. Jedes Tier hatte ein Muster, außer Jack - das war das einzige Tier, das alle Muster hatte. Deshalb ist er gehänselt worden. Die anderen Tiere waren neidisch auf ihn, sie wollten auch so aussehen wie er. Einmal erzählte er den anderen Tieren, wie er zu seinen Mustern kam: Seine Mama und sein Papa hatten verschiedene Muster, die sich vermischt haben. Er war immer sehr traurig, dass die anderen lästerten. Als er mit seiner Mutter darüber sprach, merkten die anderen Tiere, was sie ihm angetan haben und sie entschuldigten sich bei ihm.

Es waren zwei seltsame Monster, die sich paarten. Dabei ist Grümmchen herausgekommen. Es sah sehr komisch aus, es hatte verschiedene Oberflächen, weil die Mutter Schuppen hatte und der Vater krumme Füße hatte. So sah Grümmchen auch aus: er hatte krumme Füßen und glitschige Schuppen. Er hatte ganz viele Freunde, aber sie lachten über ihn, denn er sah so anders aus. Seine Freunde hatten aber auch komische Oberflächen, aber Grümmchen lachte sie nicht aus. Er sagte auch: "Es kommt doch nicht auf die Äußerlichkeit an, sondern auf das Innere." Seine Freunde freuten sich sehr darüber und sahen ihren Fehler ein: "Wir wollen nicht mehr über die lästern, denn niemand kann etwas für seine Oberflächen."


zurück