Neues aus dem Kunstunterricht: Die etwas anderen Selbstporträts der 7G2

Die Schüler der Klasse 7G2 haben sich in den letzten Monaten mit ihrem eigenen Äußeren gestalterisch auseinandergesetzt. Dabei sind drei verschiedene Selbstporträts entstanden:

Begonnen haben sie damit, mithilfe einer Folie ihre Gesichter ganz genau abzupausen. Durch die direkte Übertragung des dreidimensionalen Gesichtes auf das zweidimensionale Papier sind stark verzerrte, breite Gesichter entstanden. Nach dieser ersten Überraschung haben die Schüler in den Pfannkuchengesichtern lustige und gruselige Monster entdeckt und farbig gestaltet.

Als nächstes haben sie ihre Gesichter genau untersucht und die Poportionen erarbeitet. Überraschend haben sie festgestellt, dass die Augen immer in der Mitte des Kopfes angeordnet sind. In einer Gegenüberstellung mit einer weiteren Bleistiftzeichnung haben die Schüler die Verzerrungen durch Emotionen wie Freude, Wut oder Trauer festgehalten.

Nach der Proportionsstudie haben sie ein letztes Porträt gestaltet, das aus einem Zeichendiktat hervorgegangen ist. Mit verbundenen Augen haben sie, ohne den Stift abzusetzen, ihr Porträt gezeichnet. Als die Schüler ihre Ergebnisse mit offenen Augen endlich betrachten konnten, haben sie sich kaum wiedererkannt. Durch die sich überschneidenden Linien sind viele Flächen entstanden, die sie an die kubistischen Porträts von Picasso erinnert haben. Mit wenigen Farben haben sie verschiedenste Farbabstufungen gemischt und ihre Porträts kubistisch in einer Farbfamilie bemalt.

Entstanden sind dabei diese lustigen, beeindruckenden, monströsen Selbstdarstellungen der 7G2:



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