Ich mal anders - Selbstporträts des Kunstkurses (Klassen Ea und Eb)

Die Schüler des Kunstkurses der Einführungsphase der Oberstufe setzen sich seit Beginn des Schuljahres mit ihrem ICH in Form von Selbstporträts auseinander. Begonnen haben sie mit der Entdeckung ihrer verschiedenen Persönlichkeiten im eigenen Inneren und haben diese in Form einer Fotovernähung nach Annegret Soltau visualisiert.

Danach haben sie ihr Äußeres mit dem zeichnerischen Naturstudium ihres Gesichtes ganz genau untersucht.

Als nächstes haben sie sich wieder mit ihrem Inneren, ihrer eigenen Persönlichkeit, ihrem Charakter sowie ihren Stimmungen auseinandergesetzt und diese im Sinne Vincent van Goghs in Ausdrucksfarben übersetzt:

"Die Farbwirkung meines Porträts ist warm und kalt zugleich. Die warmen Farben sollen meine Lebensfreude und meinen Ehrgeiz widerspiegeln. Die verschiedenen Blautöne drücken die Sehnsucht nach der Ferne, also meine Reisefreudigkeit, aus. Das Pink zeigt, dass ich gerne unabhängig bin und es nicht mag, auf andere angewiesen zu sein."

"Der rote Mund steht für die Verführung und die verschiedenen Haarfarben dafür, dass ich gerne mal auffalle. Die generell kühleren Farben stehen für das Düstere in mir. Ich habe an mir wenig warme Farben verwendet, da ich kein ständig fröhlicher Mensch bin, ich bin häufig nachdenklich und in mich gekehrt. Das Rot im Hintergrund steht für Flammen, die meine Abneigung gegen alles, was andere gut finden, verdeutlicht."

"Es besteht ein starker Kalt-Warm-Kontrast. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass ich eine warme, herzlich und auch eine kühlere, zurückhaltende Seite habe. Der Farbauftrag im Hintergrund ist eher senkrecht, dieser soll meine Geradlinigkeit ausdrücken."

Herausgekommen sind dabei diese sehr gelungen Collagen, Zeichnungen und Malarbeiten:



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