Traditionelle Weihnachtsfeier der Werratalschule Heringen

Es ist bereits eine alte Tradition der Werratalschule, dass sich die gesamte Schulgemeinde am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien in der evangelischen Kirche Heringen zu einer Feierstunde einfindet. Zu der immerhin siebzehnten Veranstaltung dieser Art hatten wieder viele Klassen und Gruppierungen mit Hilfe ihrer Lehrkräfte Beiträge vorbereitet.

Die begrüßenden Worte sprach Schulleiterin Barbara Kolb, durch das Programm führten die Schülerinnen Julia Göbel und Theresa Peter.

Zum musikalischen Teil gehörten traditionelle Weihnachtslieder der Bläser und Bläserinnen sowie zwei Beiträge der Flötenklasse 5G2 - jeweils unter Leitung von Andrea Baaske. Franziska Jost hatte mit den Klassen 8R1 und 8R2 das swingende Lied "Last Christmas" einstudiert. Die Gruppe setzte durch ihre Ausstaffierung mit roten Weihnachtsmannmützen außerdem optisch Akzente. Mit besonderem Applaus wurde der Beitrag des Lehrerchors unter Leitung von Bernhard Fuchs honoriert. Eine recht große Gruppe von Lehrkräften hatte sich nunmehr im zwölften Jahr in Folge für ihren Auftritt bei der Schulweihnachtsfeier zusammengetan und an mehreren Nachmittagen nach Unterrichtsschluss geprobt - diesmal, um den englischen Klassiker "Hark! The Herald-Angels sing" von Mendelssohn beizusteuern. Mit einer Eigenkomposition von Stefan Zwiener (12. Jahrgang) sowie Eric Claptons "Sunshine of My Life" der Oberstufenband wurde sehr gekonnt eine weitere musikalische Stilrichtung bedient.

Auch diverse szenisch aufbereitete Wortbeiträge spiegelten die Vielfalt des schulischen Lebens. Mit Unterstützung ihrer Klassenlehrer bzw. Klassenlehrerinnen zeigt die Klasse 7G1 (Andrea Völker) humorvoll, wie man Geschenke verstecken kann, thematisierte die Klasse 5F (Herbert Jäger) den Vorweihnachtstrubel, demonstrierte die Klasse 5G1 (Carola Finke) mit vier überdimensionalen Adventskranzkerzen das Prinzip Hoffnung und erfreute die Klasse 6G2 (Thomas Klotzbach) mit einem heiteren Weihnachtsstück. Der Religionskurs des 11. Jahrgangs von Pfarrer Thorsten Waap stellte schließlich in zwei Szenen die Geburt des Kaisers Augustus in einem Palast und die des Christuskindes in einer Futterkrippe gegenüber. Diese symbolischen Bilder nahm Waap als Grundlage für seine abschließende Ansprache, in der er Parallelen zu unserem heutigen Leben zog. Er rief dazu auf, unsere Gesellschaft nicht wie einen "kalten Marmorpalast" zu gestalten, sondern so, dass sich auch die Schwachen darin geborgen fühlen.

Mit dem von allen gemeinsam gesungenen Lied "O du fröhliche" verabschiedete man sich in die Ferien. (Fin)

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